Der Titel “Wie Leben geht” könnte dem Leser suggerieren, dass man hier zwischen den Buchdeckeln eine prima Anleitung bekommt, wie man am besten sein Leben meistert. Dem ist aber nicht so. Überhaupt nicht.
Stattdessen sind wir in diesem Romani im Kopf von Lennard. Ein werdender Vater um die 40, der auf sein Leben zurückblickt. Das Buch springt von einer Erinnerung und einem Gedanken zum nächsten. Es geht um seine Kindheit, seine Familie, die Geschwister und die Lieben im Leben.
Lennards Leben ist dabei überhaupt nicht spektakulär, sondern einfach verdammt normal. Dabei verfolgen ihn Selbstzweifel, Ängste und Unsicherheiten. Immer wieder stellt er sich die Frage, wie wäre das Leben gelaufen, wenn er andere Entscheidungen getroffen hätte.
Verschwinden Sie so wie ich, im Kopf von Lennard! Lesen Sie dieses Buch! Und lesen Sie es bis zur letzen Seite und bis zur letzten Zeile. Denn dann wissen Sie, warum ich dieses Buch ihnen allerwärmstens empfehle. “Wie Leben geht” ist eine Liebeserklärung an das Leben, denn das Schöne am Leben ist, dass einem einfach keiner sagen kann, wie Leben geht. Auch Selbsthilfebücher nicht.

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