Kala von Colin Walsh
Sensationell guter irischer Krimi für Leser von "Gott des Waldes".
Es ist 2003. Wir sind in einer Stadt an der Westküste Irlands, Kinlough.
Mush, Joe, Helen und Kala sind 16 Jahre alt und beste Freunde. Kala ist der Dreh- und Angelpunkt der Clique. Sie ist unangepasst und hat eine starke Persönlichkeit. Anfang November verschwindet Kala und wird von Ihrer Oma, bei der sie lebt, als vermisst gemeldet. Kala verschwindet spurlos.
Die Leben von Mush, Joe und Helen, gehen weiter. Zwei, Joe und Helen, ziehen aus Kinlough weg. Mush dagegen bleibt in Kinlough und unterstützt seine Mutter.
15 Jahre später, im Sommer 2018, kommen Joe - mittlerweile ein berühmter Pop-Star - und Helen für eine Hochzeit wieder nach Kinlough zurück. Ein großes WIedersehen. Doch genau an diesem Wochenende werden sterbliche Überreste auf einer Baustelle entdeckt Ist es Kalas Leiche?
Mit diesem Fund müssen sich alle wieder der Vergangenheit stellen und rekonstruieren, was vor Kalas Verschwinden passiert ist. Die eigentliche Handlung zieht sich über wenige Tage, wobei wir immer zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin- und herspringen. Zudem wird die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven von Mush, Joe und Helen erzählt.
“Kala” ist nicht nur ein atmosphärisch dichter und spannender Kriminalroman, sondern gerade auch eine Geschichte über das Aufwachsen, über Teenagerzeiten und die Abgründe der irischen Gesellschaft.
Beim Lesen wird man sich sehr schnell dem Sog, den diese Buch ausübt, nicht mehr entziehen können. Ein echter Pageturner. Und eine Empfehlung für alle, die Gott des Waldes auch nicht weglegen konnten.

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